Chronicle Erfurt
Erfurt · Smart-Home-Planung
Die technische Grundlage für vernetztes Wohnen
Im Chronicle Erfurt, dem ehemaligen TA-Hochhaus, beginnt vernetztes Wohnen bei der Elektroplanung. Für das Projekt entwickelten wir ein Smart-Home-Konzept auf Loxone-Basis und definierten die technischen Voraussetzungen für die spätere Ausstattung einzelner Wohneinheiten.
Im Mittelpunkt standen Beleuchtung, Beschattung und Raumklima. Dazu gehörten Vorgaben für die Verkabelung, die Steuerung im Wohnungsverteiler und die Bedienung über Taster und App. Für individuell geplante Wohneinheiten erstellten wir Elektropläne und Kabelzuglisten – als Grundlage für eine aufeinander abgestimmte Installation.
Die Aufgabe
Smart-Home-ready statt späterer Umbauten
Die elektrische Infrastruktur sollte eine spätere Loxone-Ausstattung ermöglichen. Dafür mussten Leitungswege, Kabeltypen, Anschlusspunkte und Platzbedarf im Wohnungsverteiler frühzeitig auf das Automatisierungskonzept abgestimmt werden.
Mehrere Funktionen gemeinsam planen
Beleuchtung, motorisierte Beschattung und Heizkreise benötigen unterschiedliche Ein- und Ausgänge. Gleichzeitig sollte eine verständliche Bedienung über Taster sowie eine gemeinsame Visualisierung auf Smartphone oder Tablet vorgesehen werden. Individuelle Ausstattungen mussten sich in diese technische Grundlage einfügen.
Technische Planung
Verkabelung und Verteilerkonzept
Unsere Planungsbeiträge umfassten die Anschluss- und Verkabelungsvorgaben für die Smart-Home-Vorrüstung. Für individuell ausgearbeitete Wohneinheiten wurden Elektropläne und Kabelzuglisten erstellt und die benötigten Loxone-Komponenten ermittelt.
Licht, Beschattung und Einzelraumregelung
Das Konzept sah schaltbare Beleuchtung und ausgewählte Steckdosen, die Ansteuerung motorisierter Rollläden beziehungsweise Jalousien sowie eine Regelung der einzelnen Heizkreise vor. Raumtemperaturen, Zeitprogramme und Komfort- beziehungsweise Abwesenheitszeiten wurden in der Funktionsplanung berücksichtigt.